TSG Albisheim

Bei der TSG Albisheim sollen es in dieser Spielzeit die Jungen richten. Neu-Trainer Jörg Bechtel peilt in der Fußball-Bezirksklasse Nord/Westpfalz mit seinem Team, das zum größten Teil aus ehemaligen A-Jugendspielern besteht, das schnelle Erreichen des Klassenerhaltes an.

Für Norbert Huber, den Abteilungsleiter der TSG, wäre die Wiederholung des in der vergangenen Saison erreichten zehnten Tabellenplatz "ein ganz großer Erfolg".

"Ich habe ein junges, aber sehr talentiertes Team", sagt Coach Jörg Bechtel, der das Traineramt im Sommer vom letztjährigen Spielertrainer Kai Zink übernommen hat. Allerdings stößt ihm die Tatsache, dass wichtige ältere Leistungsträger aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung stehen oder sogar die Fußballschuhe ganz an den Nagel gehängt haben, bitter auf: "Es macht die Sache bestimmt nicht einfacher, dass ich keinen älteren Leitwolf habe, der die zum Teil in der A-Klasse unerfahrenen Spielern führen könnte." Sascha Spindler und Mirko Hubig von der SpVgg Gauersheim sind die namhaftesten Neuzugänge. Zwei Akteure, von denen sich Bechtel eine Stabilisierung der Mannschaft erhofft.

Dass es allerdings auch ohne die "Alten" funktionieren kann, haben die Albisheimer ¸¸jungen Wilden" am ersten Spieltag bewiesen. Gegen den Topfavorit in diesem Jahr, TuS Rüssingen, zeigten die TSG-Akteure eine starke Leistung und hielten vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut mit. Letztlich gab es zwar eine 2:4-Niederlage, aber die Mannschaft von Jörg Bechtel bestätigte ihre soliden Vorbereitungsergebnisse. "Unser Ziel ist ganz klar, so schnell wie möglich die Punkte zu holen, die wir zum Erreichen des Klassenerhaltes brauchen", meint Bechtel, fügt aber noch hinzu: "Vielleicht werden wir auch für die ein oder andere Überraschung gut sein."

Derweil vertraut Fußballabteilungsleiter Norbert Huber seinem neuen Trainer. "Bei uns geht der Umbruch weiter, durch den verletzungsbedingten Ausfall von Leistungsträgern der letzten Spielzeit müssen wir voll auf die Jungen bauen", sagt Huber und hofft, dass "die Mannschaft am Ende im gesicherten Mittelfeld der Tabelle landet. Ein einstelliger Platz oder auch der zehnte Rang wie in der vergangenen Runde würde mich schon froh machen." Die ersten Eindrücke von der TSG Albisheim am ersten Spieltag lassen dieses Ziel realistisch erscheinen.

TSG Albisheim

Zugänge: Sascha Spindler, Mirko Hubig (beide Gauersheim), Ch. Schmitt, Th. Theobald, T. Staats, M. Walter, St. Burkhard, St. Burgey, Ch. Deuren, M. Alt (eigene Jugend).

Abgänge: Markus Krug (Dannenfels), C. Scholz (Anadolu Spor Alzey).

Kader, Tor: S. Spindler, H. Maue, U. Selzer; Abwehr: Ch. Schmitt, M. Deibel, Th. Theobald, O. Zelt, J. Bechtel; Mittelfeld und Angriff: M. Keiper, J. Lebkücher, St. Burkhart, B. Huber, M. Schilling, D. Erlenbach, M. Hubig, M. Walter, T. Staats, T. Held, M. Dietz, Ed. Omerovic, M. Friedrich, E. Wolk, St. Eberle.

Trainer: Jörg Bechtel.

Meisterschaftstipp: 1. TuS Rüssingen, 2. VfR Kaiserslautern, 3. TuS Göllheim.

Die Neuen bei der TSG Albisheim

Vorne von links : Christian Schmitt, Mirka Hubig, Michael Back, Stefan Burkhard Hinten von Links : Jörg Bechtel, Sascha Spindler, Thomas Theobald, Marco Walter